Unser Weg zu weniger CO₂

Klimaschutz beginnt für uns nicht mit einem Versprechen, sondern mit konkreten Schritten.

Diesen Weg gehen wir bereits seit mehreren Jahren. Schon seit Ende der 1970er-Jahre arbeitet hanova bei ihren Maßnahmen daran, Energie einzusparen und die Energieeffizienz zu steigern. Mit der Errichtung unserer ersten biogenen Heizzentralen in den 2010er-Jahren haben wir zudem begonnen, die CO₂-Emissionen unserer Wärmeversorgung Schritt für Schritt zu reduzieren.

Unser Ziel

Bis 2035 wollen wir die im Kohlendioxid-Kostenaufteilungsgesetz gesetzte Marke von 12 kg CO₂ pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr erreichen. Bis 2045 wollen wir die Energieerzeugung in unserem Bestand CO₂-frei gestalten.

Dafür setzen wir auf einen langfristigen und realistischen Weg. Denn unser Wohnungsbestand ist vielfältig – und nicht für jedes Gebäude ist dieselbe Lösung zur gleichen Zeit die richtige.

Der aus unseren Wärmeerzeugungsanlagen ermittelte CO₂-Fußabdruck lag 2020 bei 22,22 kg CO₂ pro Quadratmeter Wohnfläche. Bis 2025 konnten wir diesen Wert auf 20,10 kg CO₂ pro Quadratmeter und Jahr reduzieren.

Nicht jeder Schritt auf unserem Klimapfad schlägt sich unmittelbar in der Bilanzierung des jährlichen CO₂-Fußabdrucks nieder. Viele vorbereitende Maßnahmen schaffen zunächst die Voraussetzungen für spätere Emissionsminderungen. Dazu zählt insbesondere die Umstellung fossiler Heizungen auf Fernwärme.

Würden die Fernwärme und der deutsche Strommix für die elektrischen Durchlauferhitzer heute bereits CO₂-frei zur Verfügung stehen, läge der CO₂-Fußabdruck für 2025 bei 16,54 kg CO₂ pro Quadratmeter und Jahr. Dieser Wert ergibt sich aus den bislang noch fossil betriebenen Anlagen.

Unser Ziel ist es, genau diesen Wert Schritt für Schritt weiter zu reduzieren. Dabei orientieren wir uns an jährlichen Etappenzielen und überprüfen regelmäßig, ob sich die Entwicklung entlang des angestrebten Reduktionspfads bewegt.

Unser Etappenziel für 2035

Ein erstes Etappenziel ist ein CO₂-Fußabdruck von unter 12 kg CO₂ pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr im Jahr 2035. In der Gesamtbilanz können wir diesen Wert erreichen, wenn auch die Fernwärme bis dahin CO₂-frei beziehbar ist.

So werden die Werte ermittelt:

Die CO₂-Werte beziehen sich auf die Wärmeerzeugungsanlagen für den Wohnungsbestand der hanova WOHNEN. Dazu gehören insbesondere die Anlagen für Heizwärme und Warmwasser.

Die CO₂-Werte werden auf Basis der verfügbaren Bestands- und Energiedaten ermittelt. Sie sind nicht klimabereinigt, werden mit ortsbezogenen Emissionsfaktoren ermittelt und berücksichtigen keine Vorketten.

Die Bilanzierung, die zugrunde liegenden Daten und die Bilanzgrenzen werden regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.

Baum auf einer Wiese

Zuhause in Hannover

Der größte Hebel liegt bei unseren Gebäuden und ihrer Energieversorgung. Deshalb arbeiten wir unter anderem an:

  • der energetischen Modernisierung geeigneter Gebäude, wobei wir gebäudespezifisch prüfen, welche Maßnahmen technisch, wirtschaftlich und gestalterisch sinnvoll sind,
  • der weiteren Reduzierung des Energieverbrauchs,
  • der Umstellung fossiler Wärmeversorgung,
  • der Transformation unserer Nahwärmenetze,
  • dem Umstieg auf künftig CO₂-frei bereitgestellte Fernwärme,
  • dem Einsatz von Wärmepumpen und weiteren geeigneten Technologien,
  • dem Ausbau von Photovoltaik,
  • einer vorausschauenden und langfristigen Instandhaltungsplanung.

Dabei betrachten wir jedes Gebäude individuell. Technische Möglichkeiten, Energieversorgung, Förderbedingungen, Wärmekosten und der Zustand eines Gebäudes spielen bei der Entscheidung eine Rolle.

Nicht immer ist eine umfassende Dämmung der Gebäudehülle erforderlich. Je nach Gebäude können beispielsweise der Austausch von Fenstern oder gezielte Dämmmaßnahmen an Dachboden und Kellerdecken ausreichen, um energetische Verbesserungen zu erreichen und den Umstieg auf eine andere Heizungsart zu ermöglichen.

Dabei berücksichtigen wir auch die Gestaltung und den Charakter unserer Gebäude. Klinkerfassaden und andere prägende Fassaden sollen, wo es technisch möglich und sinnvoll ist, erhalten bleiben.

Klimaschutz im Wohnungsbestand ist eine langfristige Aufgabe. Deshalb ist unser Weg nicht in jedem Detail für die kommenden Jahre festgeschrieben.

Wir überprüfen regelmäßig unsere Ausgangsdaten, Maßnahmen und Zielerreichung und passen unsere Planung an neue technische, wirtschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen an.

Unser Anspruch bleibt dabei klar: CO₂-Emissionen reduzieren, Fortschritte messbar machen und Schritt für Schritt weiterkommen.

Klimaschutz und bezahlbares Wohnen

Klimaschutz ist für uns Teil der langfristigen Entwicklung unseres Wohnungsbestands. Gleichzeitig sollen unsere Wohnungen bezahlbar bleiben und unsere Gebäude langfristig attraktiv und wirtschaftlich sein.

Deshalb denken wir ökologische, soziale und wirtschaftliche Anforderungen gemeinsam.

Unser Klimapfad beschreibt einen langfristigen Weg mit konkreten Zielen und messbaren Zwischenständen. Wir überprüfen regelmäßig, wie sich die CO₂-Emissionen entwickeln, und passen unsere Planung an veränderte Rahmenbedingungen an.