Unsere Neubauprojekte

GBH kooperiert mit Annastift und AWO

Inklusives Wohnenprojekt am Thie

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Am zentralen Stadtteilplatz im neuen Stadtquartier Kronsberg prägt seit Jahren eine auffällige Baulücke das Stadtbild. Genau dort werden wir nun gemeinsam mit dem Annastift und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ein Haus errichten, das sich Menschen verschiedener Altersgruppen mit und ohne Behinderung teilen.
Der Kronsberg bietet mit seiner barrierefreien Infrastruktur ein besonders gutes Umfeld für Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen oder anderweitig körperlich eingeschränkt sind. Das neue Wohnprojekt macht sich diesen Lagevorteil und die attraktive städtebauliche Situation zunutze.

Das neue Gebäude wird im „Kronsbergstandard“ Kfw-70 gebaut werden und verfügt über eine Tiefgarage sowie einen begrünten Innenhof. Baubeginn ist im März 2015.
Der gemeinsam mit dem Annastift geplante Neubau wird Wohnraum für insgesamt 24 Menschen bieten. Auf drei Etagen ist jeweils eine Wohngruppe mit sieben Einzelzimmern und zusätzlichen Gemeinschaftsräumen geplant. Ergänzend dazu steht auf jeder Etage eine kleine Einzelwohnung zur Verfügung.
Ein zweiter Gebäudeteil wurde zusammen mit der AWO speziell für die Bedürfnisse von Menschen ab 55 Jahren konzipiert. Angesprochen werden Menschen, die gute Kontakte zu den unmittelbaren Nachbarn haben möchten und Teil einer Gemeinschaft sein wollen. Gegenseitige Unterstützung und Nachbarschaftshilfe sollen aktiv gefördert werden.
Es gibt bereits einige Interessierte, die sich treffen und gemeinsam Ideen entwickeln. Die AWO begleitet und unterstützt diese Gruppe. Weitere Teilnehmer, die sich vorstellen können Teil des Wohnprojektes zu werden, sind jederzeit willkommen. Über die weitere Entwicklung werden wir regelmäßig berichten.

Weitere Informationen

Das Stadtquartier Kronsberg

Im Zusammenhang mit der Weltausstellung ‚Mensch-Natur-Technik‘, der EXPO 2000 in Hannover, entstand in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ausstellungsgelände im Südosten der Landeshauptstadt dieser neue Stadtteil. Ab Mitte der 90er Jahre wurde hier ein voll funktionsfähiges Stadtquartier verwirklicht, das insbesondere die Idee der nachhaltigen Entwicklung, basierend auf der Agenda 21 der Rio-Konferenz umsetzt Dies stellt bis heute höchste Anforderungen an alle Beteiligten dar: Ein Höchstmaß an Lebensqualität soll hier unter Schonung der natürlichen Ressourcen erreicht werden. Daraus folgen weiterhin anspruchsvolle energetische und ökologische Vorgaben bei der Verwirklichung von Bauprojekten in diesem Stadtteil.

Ökologische Optimierung Kronsberg

Mit dem EXPO-Projekt „Ökologische Optimierung Kronsberg“ hat sich die Landeshauptstadt Hannover von Beginn an zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen um 60% zu reduzieren. Zu den Zielen des Vorhabens gehören auch die Begrenzung des Wärmebedarfs auf 50 kWh/m2a (Zielwert) bzw. 55 kWh/m2a (Grenzwert) und die Verwendung von ökologischen Baustoffen, unterstützt durch ein Qualitätssicherungsprogramm, die wirtschaftliche Nahwärmeversorgung und ein Stromsparprogramm.

Auch dieses Wohnprojekt wird diesem „Kronsbergstandard“ entsprechend als Niedrigenergiehaus erstellt.
Aber dieses Gebäude, das nun das Zentrum des Stadtteiles abrundet, ist nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten zukunftsfähig aufgebaut, sondern es konkretisiert auch die Zukunftsthemen der Inklusion und der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft.
Dem hängigen Gelände folgend wird es zwei Eingänge zu ebener Erde geben: am Thie, gegenüber dem Kirchenzentrum, und an der Oheriedentrift, der Haupterschließungsstraße des Stadtteils, gegenüber der Stadtbahnhaltestelle.

Die Anlage ist u-förmig um einen barrierefrei gestalteten Garten gruppiert, der sich zum nordöstlich angrenzenden Wohnquartier weitet und im windgeschütztesten Winkel zum Aufenthalt auf der Gemeinschaftsterrasse einlädt. Die breiten Laubengänge in allen Geschossen öffnen sich zum Garten und dienen als zwangloser Begegnungsraum der Bewohner untereinander. Im Bedarfsfall sichern sie den barrierefreien Zugang zu den beiden Aufzügen. Zusätzlich zu dem klassischen Angebot von teilweise behindertengerecht ausgestatteten 11/2- bis 4-Zimmer-Wohnungen mit Freisitz sind drei Wohngruppen für je sieben Menschen mit Behinderung vorgesehen. Ein Gemeinschaftsraum und eine Parkgarage für alle Bewohner/innen und Nutzer/innen des Wohnprojektes runden das Angebot ab.

Das Projekt

Auf der letzten freien Parzelle in der Mitte des Stadtteils wird gemeinsam mit der „Annastift Leben und Lernen gGmbH“ und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ein inklusives Wohnprojekt für Menschen mit Behinderung, Familien und Alleinlebende im jungen wie im fortgeschrittenen Alter realisiert.
Drei Wohngruppen des Annastiftes werden den Ostflügel bewohnen. Jeweils sieben Appartements mit zugeschalteten Duschbädern gruppieren sich um ein Raumkontinuum aus Entree, Küche, Wohn- und Essraum. Um den Bewohnern ihren Wohnraum so normal wie möglich zu gestalten, wurden die, dienenden Räume‘ der Betreuung jeweils außerhalb der Wohnung untergebracht. Ergänzend ist jeder Wohngruppe noch eine behindertengerechte „Satellitenwohnung“ zugeordnet. Diese ermöglichen ein noch eigenständigeres, autarkes Leben.

Ein Teil der dreißig 1 1/2- bis 4-Zimm er-Wohnung en wird gemeinsam mit der AWO speziell für Menschen ab 55 Jahren konzipiert: eine aktiv geförderte Gemeinschaft untereinander, Nachbarschaftshilfen und Unterstützung durch die AWO.

Ansprechpartnerin
Silke Oppenhausen
AWO Region Hannover e.V.
Fon 219 78- 178
ed.re1480985160vonna1480985160h-owa1480985160@nnes1480985160uahne1480985160ppo.e1480985160kliS1480985160

Ansprechpartner

Dirk Semrau
Annastift – Leben und Lernen gGmbH
Fon 86 03 571
ed.ep1480985160purg-1480985160hdd@u1480985160armes1480985160.kriD1480985160

Galerie

Wohnenprojekt am Thie

Bei uns entsteht Neues!

Neubebauung des Klagesmarktes

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„Sünter Klaas“ bzw. „Sünter Klages“ – der Heilige Nikolaus diente nicht nur, der als Ruine noch vorhandenen Nikolaikapelle als Namensgeber, sondern auch dem heutigen Klagesmarkt.
Über Jahrhunderte hinweg fanden auf dem ursprünglich außerhalb der Stadtmauern gelegenen Platz Märkte oder Feste statt. Zuletzt allerdings fungierte ein Großteil der Fläche zumeist nur noch als Parkplatz. Ein im 2. Weltkrieg erstellter Tiefbunker machte zudem eine Umgestaltung oder Bebauung bisher unmöglich und ließ diesen Teil des Klagesmarktes wie eine Brachfläche erscheinen.

Die Verkehrspolitik der Nachkriegszeit ließ zudem mit mehrspurigen Fahrbahnen, einem Kreisverkehr und mit den bis zum Bau der U-Bahn vorhandenen Straßenbahntrasse, einen überdimensionierten Verkehrsraum entstehen, der die angrenzenden Stadtquartiere von der City abschnitt.

Die entstehende Neubebauung auf dem untergenutzten Teil des Klagesmarktes schafft einen neuen Stadtraum von hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität: Es gibt einen klar definierten Grünbereich des alten Nikolaifriedhofes, die im Nordteil durch Bebauung stärker gefasste Fläche für Wochenmärkte und die als Bindeglied wirkende Neubebauung zwischen Anzeigerhochhaus und Christuskirche. Zusammen mit dem bereits erfolgten Rückbau von Verkehrsflächen und Tiefbunker entsteht ein innenstadtnahes, attraktives Wohnquartier. Es verknüpft die angrenzenden Stadtteile wieder stärker mit der City. Das gesamte Areal wird einer höherwertigen Nutzung zugeführt und ermöglicht wieder neues Leben am Klagesmarkt und somit neben dem Arbeiten auch Wohnen mitten im Herzen der Stadt.

Der Neubau von 100 Wohnungen mit Tiefgarage, einer Kindertagesstätte sowie einigen Gewerbeeinheiten und einem Bürogebäude werden dafür sorgen, dass das Quartier Klagesmarkt belebt wird.

Weitere Informationen

Baulicher Auftakt
„Hannover City 2020+“

Alle Gebäude werden in Passivhausbauweise errichtet. Sie erhalten zudem einen Fernwärmeanschluss. Durch die Minimierung des Energiebedarfs und hohe Effizienz in der Energieversorgung gelingt hier ein zukunftsfähiger Bau, der in ökologischer Hinsicht gänzlich gut aufgestellt ist.
Dieses Neubauvorhaben bildet den hochbaulichen Auftakt zum Konzept „Hannover City 2020+“ der Landeshauptstadt Hannover. In einem zweistufigen städtebaulichen Wettbewerb wurde u.a. dieser Bereich um den Klagesmarkt als ein Stadtraum mit Entwicklungspotential definiert. Die Arbeitsgemeinschaft ASTOC/JBBUG gewann im Jahr 2010 mit ihrem Konzept diesen Teil des Wettbewerbs.
Die GBH setzt nun mit diesem Bauvorhaben im südlichen Teil des Klagesmarktes den ersten Bauabschnitt dieses städtebaulichen Konzeptes um. In einem zweiten, zeitlich noch nicht definierten Entwicklungsabschnitt soll ein weiterer Teilbereich des Klagesmarktes – hier das an das Planungsgebiet nördlich angrenzende und im Norden durch die Fläche des Wochenmarktes begrenzte Areal – für eine Bebauung aktiviert werden.

Obwohl die Neubebauung von nur einem Bauherren, der GBH, realisiert wird, ist es das städtebauliche, architektonische Ziel, dem Gesamtblock eine heterogene und parzellenartig strukturierte Gestalt zu geben. Die sieben Wohn- und Geschäftshäuser und das am Kopfende stehende Verwaltungsgebäude wurden daher von fünf unterschiedlichen Architekturbüros entworfen. Dennoch soll der Gesamtblock mit einer eigenständigen Formenansprache als Bindeglied zwischen Anzeigerhochhaus und Christuskirche wirken. Dazu wird als durchgehendes Gestaltungsprinzip das Fassadenmaterial der Ziegel sein. Die neue Blockrandbebauung wird sich in seiner Höhenentwicklung an den angrenzenden Bebauungen orientieren.

Das Konzept
Wohnen – Arbeiten – Leben

Fast 100 barrierefreie, mit dem Aufzug erreichbare Wohnungen werden in den Obergeschossen entstehen. 30% dieser Wohnungen sind öffentlich gefördert. Zwölf Wohnungen werden rollstuhlgerecht sein.
Geschäfte in den Erdgeschosszonen laden mit großen Schaufenstern die vorbeibummelnden Passanten ein, dieses neue Quartier zu besuchen. Für neues Leben im Quartier wird zudem eine Kindertagesstätte sorgen.
Das Service-Wohnkonzept „wohnen +“ der GBH ist für zwei Gebäude vorgesehen. Es ermöglicht ein selbstständiges Leben bin ins hohe Alter: Ein Gemeinschaftscafé und eine Betreuung durch einen Sozialdienst ist für die Bewohner im Seniorenalter vorgesehen.

Neue Zentrale des Gleichordnungskonzerns
Das Verwaltungsgebäude der GBH und union-boden

Als markanter Auftakt der neuen Bebauung wird das siebengeschossige Bürohaus ins Auge fallen. Mit dem eleganten, vertikal gegliederten Fassadenbild wird dieses Gebäude nicht nur als Pendant zum gegenüberliegenden DGB-Hochhaus gelten, sondern es wird daneben und auch neben dem Anzeigerhochhaus und der Christuskirche an dieser Stelle der City ein weiteres prägendes Gesicht geben. In das zentrale Verwaltungsgebäude wird hier neben der GBH ein zweites städtisches Immobilienunternehmen einziehen: die union-boden. Als Gleichordnungskonzern werden hier zukünftig einige bisher auf mehrere Standorte der Stadt verteilte Geschäftsstellen und Verwaltungen zusammengeführt. Angebote und Dienstleistungen beider Unternehmen können zum Nutzen der Landeshauptstadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger hier noch effektiver Synergien erzeugen. Daneben werden die zentrale und gut angeschlossene Lage und auch ein geplantes modernes Kundencenter für noch mehr Service für die Kundinnen und Kunden der städtischen Immobilienunternehmen sorgen.

Der Verein „Wohnen am Klagesmarkt e.V.“
Ein Wohnprojekt entsteht

Am Anfang stand bei allen Mitwirkenden für das Wohnprojekt „Wohnen am Klagesmarkt“ die Idee, den Alltag durch Gemeinschaft zu bereichern und Gleichgesinnte zu finden. Eine Initiativgruppe fand sich recht schnell nach dem Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbs zusammen. Gemeinsam entstand die Idee, auf dem Klagesmarkt sollte bezahlbarer Wohnraum für alle Altersgruppen entstehen. Bereits im September 2011 gab es eine Kerngruppe von etwa 20 Personen, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, die Idee an diesem Standort umzusetzen. Auf dem Weg zu einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt durchlaufen die Mitwirkenden immer wieder unterschiedliche Lernphasen. Dazu gehört das gegenseitige Kennenlernen, die Formulierung von Zielvorstellungen für Jung und Alt sowie für Familien und Singles und sich darüber klar zu werden, wie das eigene Leben bis zum Lebensende gestaltet werden kann. Ein wesentlicher Baustein in diesem Lernprozess ist die Gestaltung des Hauses mit seinen Wohnungen, in denen die entwickelten Ideen umgesetzt werden können. Eine Entwicklung, die mit dem Einzug in das geplante Projekt noch lange nicht zu Ende ist.

Nachdem es zur Entscheidung gekommen war, dass die GBH die Bebauung auf dem Klagesmarkt umsetzen wird, kam es im Februar 2013 zu den ersten Kontakten mit der GBH-Geschäftsstelle Linden und dem inzwischen gegründeten Verein „Wohnen am Klagesmarkt e.V.“. Gut vorbereitet gingen die GBH und die Wohnprojektgruppe aufeinander zu. Ein Höhepunkt bei der Realisierung des Wohnprojektes waren die ersten Baupläne. Gemeinsam wurden die individuellen Ideen bei der Gestaltung des zukünftigen Wohnraums besprochen. Nicht alle Wünsche werden wahr, aber inzwischen haben alle Mitwirkenden „ihre“ Wohnung gefunden und auch die Gemeinschaftsräume sind bereits festgelegt. 24 Wohneinheiten in zwei Häusern werden zukünftig vom Wohnprojekt genutzt.
Bis zum Einzug wird die Wohnprojektgruppe weiter an ihrem inhaltlichen Konzept arbeiten. Denn schon bald möchten die Mitglieder von „Wohnen am Klagesmarkt e.V.“ ihre neuen Nachbarn sowie das Quartier in Hannovers Mitte besser kennenlernen, gemeinsam alt werden und noch lange vom Austausch und den Anregungen untereinander profitieren.

Graffiti-Workshops in den Sommerferien
Jugendliche gestalten den schönsten Bauzaun Hannovers

Schlichte Baustellen waren gestern, jetzt kommt Farbe in die City: Im Rahmen von mehreren Graffiti-Workshops wurde in den Sommerferien 2014 der Bauzaun am Klagesmarkt von Jugendlichen unter fachkundiger Anleitung bunt gestaltet. Er verdeckt die Arbeiten am derzeit größten Bauprojekt der GBH.
Gemeinsam mit den bekannten Graffiti-Künstlern Patrik Wolters (Künstlername BeneR1) und Kevin Lasner haben rund 50 Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren Teilabschnitte des zirka 800 qm großen Zauns rund um die Baustelle mit farbenfrohen Motiven versehen. Die restlichen Abschnitte wurden von Patrik Wolters und Kevin Lasner selbst gestaltet.

Innerhalb der Workshops wurden den jungen Künstlern dabei nicht nur praktische Fähigkeiten vermittelt, sondern auch Theoretisches und Wissenswertes rund um das Malen mit der Spraydose. Der neu gestaltete Zaun am Klagesmarkt soll während der gesamten Bauphase zu sehen sein. 800 Sprühdosen in vier Workshops – das ist die stolze Bilanz des Graffiti-Projekts am Klagesmarkt. Die künstlerischen Arbeiten zieren dabei nicht nur die 800 qm Bauzaunfläche, sondern setzen einen einzigartigen bunten Akzent in Hannovers Stadtbild.

Ein Besuch der Baustelle lohnt sich!

Kundenbetreuer
Ihr Ansprechpartner bei der GBH

Bei Fragen und Anmerkungen zum Bauprojekt wenden Sie sich bitte an unseren verantwortlichen Kundenbetreuer.

Frau Julia Meyer
Kundencenter 1
Fon 0511.6467-4134
ed.av1480985160onah@1480985160reyem1480985160.ailu1480985160j1480985160

Frau Jacqueline Reschke
Kundencenter 1
Fon 0511.6467-4112
ed.av1480985160onah@1480985160ekhcs1480985160er.en1480985160ileuq1480985160caj1480985160

Galerie und Videos

Neubebauung des Klagesmarktes

Das macht Schule!

Neubau der IGS Mühlenberg

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Die IGS Mühlenberg ist die größte hannoversche Schule. Das umfangreichste öffentliche Projekt der GBH hat mit Überlegungen zur Grundinstandsetzung und Sanierung des in den 70er Jahren erbauten Schulzentrums begonnen. Es wurde nach der wirtschaftlichsten Lösung gesucht, u. a. wurde die Möglichkeit der teilweisen oder kompletten Sanierung und des Neubaus untersucht. Die Analysen zeigten, dass ganzheitlich betrachtet die Variante eines Neubaus mit optimiertem Flächenprogramm die wirtschaftlichste Alternative darstellt, wenn eine Auslagerung der Schüler und Lehrer durch einen ausgefeilten Realisierungsablauf auf ein Minimum beschränkt wird. Über Flächeneinsparungen beim Neubau gegenüber einer Sanierungsvariante können die zukünftigen Bewirtschaftungs- und Energiekosten enorm reduziert werden. Die GBH wird das bestehende Gebäude durch einen Neubau ersetzen und diesen im Rahmen einer Öffentlich-öffentlichen-Partnerschaft (ÖÖP) langfristig an die Landeshauptstadt Hannover vermieten.
Für die Planung als Passivhaus-Schulgebäude sowie der Außenraumgestaltung wurde ein nationaler Realisierungswettbewerb (Architektenwettbewerb) durchgeführt.

Weitere Informationen

Individuelle Förderung
Das Schulkonzept

Die IGS Mühlenberg ist eine gebundene Ganztagsschule mit gymnasialer Oberstufe. Sie umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 12 (13); alle Schulabschlüsse sind möglich. Je nach Neigungen, Interessen und Fähigkeiten können die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 Schwerpunkte bilden.
Neben der Vermittlung von Fremdsprachen und der Pflege internationaler Kontakte (Europaschule) spielen die Umweltbildung (Umweltschule in Europa), die Berufsorientierung (Gütesiegel „Berufswahl- und Ausbildungsfreundliche Schule“), die musisch-kulturelle Bildung (Theaterpädagogisches Zentrum) sowie Medien- und Methodenkompetenz eine gewichtige Rolle.

Auch von Eltern und Schülern wird immer wieder auf die große Angebotsvielfalt, z.B. die Möglichkeit, verschiedene individuelle Profile zu bilden, hingewiesen. In Kooperation mit vielen externen Partnern wurden in den letzten Jahren zahlreiche Arbeitsschwerpunkte und Projekte der Schule neu und weiterentwickelt.

Mühlenberg
Das Stadtteilzentrum

Im Stadtteilzentrum Mühlenberg werden kulturelle und soziale Einrichtungen der Stadt Hannover zusammengefasst. Diese am Bedarf des Stadtteils orientierte Infrastruktur bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern der südwestlichen Stadtteile Hannovers Bildung, Beratung, Freizeit und Kultur unter einem Dach.

Das Freizeit- und Bildungszentrum „Weiße Rose“, das Jugendzentrum, die Stadt-/Schulbibliothek, das Theaterpädagogische Zentrum und der Kommunale Seniorenservice bilden das Netzwerk für die kulturellen, freizeit- und bildungsorientierten Angebote für alle Generationen im Stadtteil Mühlenberg und weit darüber hinaus.

Kommunaler Sozialdienst und die Jugend- und Familienberatung bieten sowohl Unterstützung und Hilfen für Familien, allein erziehende Personen mit Kindern und junge Volljährige als auch Beratung in Zusammenhang mit Erziehungs- und Familienfragen.

Kooperationen und gemeinsame Konzepte prägen die Arbeit der verschiedenen Akteure in Mühlenberg. Vor dem Hintergrund der sozialstrukturellen Anforderungen des Stadtteils werden diese auch in Zukunft weiterentwickelt.

Galerie

Neubau der IGS Mühlenberg

Inklusives Wohnen

Wohnprojekt am Hainhölzer Markt

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Der Stadtteil Hainholz im Nordosten Hannovers zergliederte sich aufgrund der historischen Entwicklung bisher in mehrere Teilbereiche. Entscheidenden Anteil an diesem Auseinanderfallen hatte die Planungsbrache des ehemaligen Niedersachsenringes. Die Freihaltung großer Flächen für diese Hauptverkehrsstraße in zentraler Stadtteillage verursachte einen unwirtlichen Eindruck. Erst das Aufgeben dieser geplanten Hauptverkehrsachse weckte das Potential zur Entwicklung einer Stadtteilmitte an dieser zentralen Stelle im Stadtteil. Diese bisher fehlende, identifikationsstiftende Mitte wird es ermöglichen, Hainholz als eigenständigen Stadtteil zu begreifen. Neben einem geplanten Nahversorgungszentrum mit Parkplatzflächen sind laut Rahmenplanung am Hainhölzer Markt neue Wohnangebote, insbesondere auch für andere Bevölkerungsgruppen nördlich dieser neuen Mitte vorgesehen. Das Wohnprojekt der GBH setzt diese Planung nun konkret um.

Weitere Informationen

Stadtbild gestalten
Das Konzept

Auf dem fast 2.200 m2 großen Grundstück befand sich bis vor kurzem noch ein ungenutztes Unterkunftsgebäude mit einer Kita. Die Kita ist inzwischen in einen GBH-Neubau in der Voltmerstraße gezogen und die Unterkunft wurde abgerissen.

Den Wettbewerb für die Neubebauung gewann das Architekturbüro Kiefer+Kiefer aus Sarstedt. Die Architekten haben mit diesem Gebäude ein 4-geschossiges Passivhaus entworfen, das als langgestreckter Riegel in der Verlängerung der bestehenden Blockbebauung an der Voltmerstraße nun den nördlichen Abschluss des künftigen Stadtteilplatzes bildet. Das Herausziehen des Baukörpers bis in die Schulenburger Landstraße hinein und die zusätzliche Überhöhung des Riegelkopfes betont die städtebauliche Eck- und Platzsituation. Die geplante Bebauung auf der gegenüberliegenden Seite der Schulenburger Landstraße wird diese Flucht übernehmen, wodurch eine eine Art Torfunktion zum neugestalteten Platz hin entsteht.

Wohnen +
Inklusives Wohnen

Der Neubau ist ein integratives Projekt: Menschen mit und ohne Behinderung werden hier zusammen wohnen. Daneben wird es im Erdgeschoss Gemeinschaftsräumlichkeiten für Mieterinnen und Mieter und andere Menschen des Stadtteils geben.

Im barrierefrei erschlossenen Gebäude werden 22 Wohnungen entstehen, davon 3 rollstuhlgerecht. Zusätzlich entsteht eine große Wohnung für eine Wohngemeinschaft aus 8 behinderten jungen Menschen. Diese werden unterstützt durch eine 24-stündige Anwesenheit von Mitarbeitern der gGISmbh (gemeinnützige Gesellschaft für integrative Sozialdienste Hannover). Der Gemeinschaftsraum im „wohnen+“ steht Mietern und Nachbarn zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. Durch das Konzept „wohnen+“ wird ein langes selbständiges Wohnen auch im Alter und die Gemeinschaft der Mieter gefördert.
Weiterführende Informationen zum Konzept „wohnen+“ erhalten Sie hier.

Öffnung des städtischen Raumes
Impulsgeber für den Stadtteil Hainholz

Mit der Errichtung des Gebäudes für das Wohnprojekt setzt die GBH nun einen wichtigen Impuls für die „Neue Mitte Hainholz“. Die auf der nördlichen Seite des Neubaus entstehende Öffnung des Baublockes zwischen Schulenburger Landstraße und der Voltmerstraße schafft eine wichtige neue Wegeverbindung im Stadtteil. Die neue barrierefreie Stadtbahnhaltestelle „Hainhölzer Markt“ ist nicht mehr abgeschnitten für die Menschen im nördlichen Teil Hainholz und dadurch direkt erreichbar.

Mit der Einrichtung einer ersten Gewerbefläche durch die Sparkasse im Eckbereich zur Schulenburger Landstraße hin wird der Auftakt gesetzt für die zukünftigen Gewerbeflächen des neuen Nahversorgungsangebots an dieser wohnungsnahen und zentralen Stelle des Stadtteils.
Das Gebäude wird im Passivhausstandard errichtet Jede Wohnung erhält eine eigene Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Beheizung erfolgt über Fernwärme.
In energetischer Hinsicht und zum Thema Barrierefreiheit kann dieses Bauvorhaben als vorbildlich gekennzeichnet werden.

Kundenbetreuer
Ihr Ansprechpartner bei der GBH

Bei Fragen und Anmerkungen zum Bauprojekt wenden Sie sich bitte an unseren verantwortlichen Kundenbetreuer.

Frau Susanne Göttling
Kundencenter Vahrenheide
Fon 0511.6467-4320
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Galerie

Wohnprojekt am Hainhölzer Markt

Seniorenwohnungen

Neubebauung Safariweg

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Im Bezirk Badenstedt entstehen ab Oktober 2015, 18 barrierefreie Seniorenwohnungen, davon 3 Wohnungen rollstuhlgerecht. Es sind modern ausgestattete Wohnungen für Ein- und Zweipersonen-Haushalte. Ein Aufzug ist Bestandteil des Neubaus, Smart-Living-Technologie kommt zum Einsatz. Eine Laubengangserschließung und 18 Stellplätze sind vorgesehen.

Das neue Gebäude wird im Kfw-70-Standard gebaut und die infrastrukturelle Anbindung ist hervorragend.

Beispielgrundriss barrierefreie Wohnung Safariweg (Download: 92 KB) Beispielgrundriss rollstuhlgerechte Wohnung Safariweg (Download: 92 KB)

Die GBH schafft Wohnraum

Neubau von zehn Flüchtlingswohnheimen

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Die GBH ist 2013 mit dem Neubau von vier Flüchtlingswohnheimen für je 50 Personen vom Aufsichtsrat
 der Gesellschaft für die Landeshauptstadt Hannover beauftragt worden. Die Gebäude werden in konventioneller Bauweise nach aktuellen Energiestandards und nach wirtschaftlich sowie ökologisch nachhaltigen Gesichtspunkten geplant, gebaut und instand gehalten.

  • Stadtteil Kleefeld
 – Am Annateich 3
  • Stadtteil Bothfeld
 – Eichenweg 81
  • Stadtteil Bult
 – Janusz-Korczak-Allee 18
  • Stadtteil Badenstedt – Empelder Rahe

Sechs weitere Flüchtlingswohnheime sind in Planung und sollen bis Ende 2016 fertiggestellt sein:

  • Stadtteil Wettbergen – Tresckowstraße
  • Stadtteil Bemerode – Oheriedendrift
  • Stadtteil Nordstadt – Kopernikusstraße
  • Stadtteil Südstadt – Jordanstraße
  • Stadtteil List
 – Hebbelstraße
  • Stadtteil Ahlem – Am Bahndamm

Galerie

Flüchtlingswohnheime

Mit Blick über das Leineufer

Bauprojekt „Am Hohen Ufer“

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Die GBH errichtet „Am Hohen Ufer“ mit BKSP als Architekten und Hochtief als Bauträger ein Wohn- und Geschäftshaus mit 25 Wohnungen in den Obergeschossen und zwei Gewerbeeinheiten (Gastronomie) im Erdgeschoss.
Im Untergeschoss befinden sich Technik, Lager, eine Tiefgarage und Mieterkeller. In den beiden oberen Geschossen entstehen Maisonette-Wohnungen mit hervorragenden Blick über das Leineufer.

Das fünf-geschossige Gebäude mit ca.4.250 m² vermietbarer Fläche soll bis Herbst 2017 fertiggestellt sein.